Tänze des Orients - "Vielleicht die oder die oder die oder die..."

Tänze des Orients - "Vielleicht die oder die oder die oder die..."

In Braunschweig fand eine große Orientalische Tanzshow statt. Die Veranstalterin Christine Grundmann (Gauhara), hatte als Gaststar ISHTAR und ihre Gruppe SEMIRAMIS aus Köln eingeladen, außerdem zeigten sie und ihre Gruppe BANAT AL AMAR einige Tänze.

Umrahmt wurde die Veranstaltung von einem Orientalischen Bazar. Der Saal war völlig ausverkauft. Die Zuschauer ließen sich von dem Können, aber auch von der Verschiedenheit der Tänzerinnen begeistern. Vor einer wunderschönen Kulisse aus 1001 Nacht begrüßte GAUHARA die Gäste im Saal.

Die Gruppe SEMIRAMIS tanzte als erstes einen Schleiertanz. Durch die mitreißende Musik und das fröhliche Bild, das die Tänzerinnen boten, ging das Publikum von Anfang an mit. Nach dem Ablegen der Schleier ging es gleich weiter zu dem Titel "Vielleicht die oder die oder die oder die!". Danach trat ISHTAR in einem schwarzen Kleid mit aufgestickter Blume auf und tanzte zu "Hör auf, mich zu lieben". Über ISHTAR, die international bekannte Tänzerin und ihren einzigartigen Stil braucht man wohl an dieser Stelle keine weiteren Worte mehr zu verlieren. Jede Tänzerin kennt sie, und wenn nicht aus eigener Erfahrung, so aus Berichten in einschlägigen Zeitschriften.

Als nächstes tanzten zwei Frauen der Gruppe SEMIRAMIS einen Leuchtertanz. Nachfolgend zeigte ISHTAR dem Publikum in einem rosa-schwarzen Kostüm erst einen Schleiertanz, dann einen raffinierten Bauchtanz. Besonders ihre Mimik und ihr Witz begeisterten das Publikum. Die mitreißende Musik und die gute Stimmung im Saal ließen die Zuschauer mitklatschen und entlockten ihnen Anfeuerungsrufe.

Den letzten Programmpunkt vor der Pause bestritt GAUHARA. Nebel stieg auf, der, als er sich lichtete, den Blick auf Nofretete freigab. Eine dramatische Musik begleitete GAUHARAS Tanz aus dem Reich der Pharaonen, der einerseits die Macht der Königin Nofret zeigte, andererseits aber auch ihre Ehrerbietung vor Gott unterstrich. Am Ende kam wiederum Nebel auf, dem - zur Überraschung aller - eine orientalische Tänzerin entstieg. Völlig begeistert von GAUHARAS mitreißendem Bauchtanz in einem wunderschönen goldenen Kostüm ging das Publikum in die Pause.

Nach der Pause begann SEMIRAMIS mit einem Duett. In dem Lied ging es um einen alten Mann, der ein junges hübsches Mädchen heiraten möchte und seine eigene Frau am liebsten umtauschen würde. Danach kam ein Bauchtanz der Gruppe BABNAT AL AMAR, die bei dieser Veranstaltung ihr Debüt gab. Die Gruppe besteht aus Schülerinnen von Gauhara, die vor einem Jahr mit dem Bauchtanzen begonnen haben. Auch bei diesem schwungvollen Tanz, bei dem man die Freude am Tanzen jeder einzelnen Tänzerin ansehen konnte, klatschten die Zuschauer wieder begeistert mit.

GAUHARA folgte ihrer Gruppe mit dem mysteriösen Tanz der 7(!) Schleier. Völlig eingehüllt in einen glitzernden, traumhaften Schleier drehte sie auf die Bühne. Geheimnisvoll und feengleich malte sie mit jedem ihrer Schleier ein anderes Bild, wobei die Enthüllung des Gesichtes den dramatischen Höhepunkt des Tanzes bildete. Musikauswahl und Choreographie ließen auch hier, wie schon beim Pharaonischen Tanz, GAUHARAS Kreativität erkennen. Die Zuschauer waren begeistert von diesem wirklich einzigartigen Tanz.

Als nächstes folgte nochmals SEMIRAMIS, deren Tänzerinnen in grünen Kostümen mit Kopftüchern einen gekonnten Stocktanz zeigten. Bei ihrem letzten Auftritt lief ISHTAR zur Höchstform auf. In einem glänzenden blauen Kleid zeigte sie ihr Können und zog die Zuschauer weitere 20 Minuten in ihren Bann. Der Saal brodelte. Im Finale zeigten sich nochmals alle teilnehmenden Tänzerinnen dem Publikum. Der gemeinsame Tanz von GAUHARA und ISHTAR unterstrich noch einmal die Verschiedenheit der Tänzerinnen und beendete diesen wirklich schönen Abend.

Hardy Oswald
 

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Aufgrund der Covid-19 Maßnahmen finden leider momentan weder Festivals noch Events statt. Ich hoffe, dass diese traurige Situation bald ein Ende hat und geplante Shows realisiert werden können.